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 Betreff des Beitrags: Die Zukunft der Chemieindustrie
BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2011, 20:42 
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Registriert: Sa 6. Jun 2009, 06:26
Beiträge: 103
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Name: Frank Drewello
Zu diesem Thema gibt es eine Podiumsdiskussion in Grenzach-Wyhlen.
War hier zu lesen: Link zur BZ

Zitat: "Die Zukunft der Chemieindustrie: Diskussion mit Vertretern der Industrie (DSM, Evonik), dem Arbeitgeberverband, der Politik (Jörg Lutz als Bürgermeister und Kreisrat) und der WSW. Mittwoch, 26. Oktober, 17.00 bis 19.30 Uhr, Haus der Begegnung (Scheffelstraße 3); Grenzach-Wyhlen."

Wenn wir so weiter machen wie bisher (also nichts tun), wird sich die Chemie-Industrie bald aus Grenzach-Wyhlen und aus Deutschland verabschieden. Wir haben bei uns in den letzten 10 Jahren mehr als 1.000 Arbeitsplätze verloren.

Es gibt da verschiedene Gründe:
- Der Kostendruck lässt industrielle Arbeitsplätze abwandern in die günstigeren Länder.
- die Textilindustrie ist schon lange mehrheitlich aus dem Wiesental verschwunden, die Farbstoffe wandern nur noch hinterher, in die Näher ihrer Kunden
- der Wettbewerbsvorteil, der erste Fuss in der "EU-Tür" zu sein bzw. zu haben (vor den Toren der Konzernzentralen in Basel) verschwindet immer mehr

Die Geschäftsführerin der Wirtschaftsregion Südwest (WSW), Anja Obermann formuliert es so: "Der Strukturwandel lässt sich nicht aufhalten, aber aktiver gestalten und so vielleicht dämpfen – vor allem auf deutscher Seite."

Da hat sie recht. Aber dafür müssen wir auch etwas tun. Zum "aktiver Gestalten" gehört nach meiner Meinung sicherlich keine Veränderungssperre.
Eher die Verknüpfung von Umgehungsstrasse und Zimmermann (wie ich es bereits im Beitrag BASF und Zimmermann geschrieben habe).
Oder das angesprochene "Chemocel als Basis für kleine Start-up-Firmen".

Was fallen Euch noch für Gestaltungsmöglichkeiten ein?

Danke + Gruss
Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Zukunft der Chemieindustrie
BeitragVerfasst: Sa 5. Nov 2011, 15:03 
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Registriert: Fr 27. Mär 2009, 10:40
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Wohnort: Grenzach-Wyhlen
Name: Dr. Tilo Levante
Themen: Ausbildung, Schule, Wirtschaft
Aktiv gestalten kann nur jemand der der Zukunft zuversichtlich gegenübersteht und keine Angst vor dem Wandel hat.
Zur Zeit verhalten wir uns in Grenzach-Wyhlen wieder so, wie vor über 10 Jahre bei der Erweiterung der Firma Osypka. Die Erweiterung wurde dann nicht in Grenzach-Wyhlen gebaut, sondern in Herten.

Grenzach-Wyhlen ist ein attraktiver Wohnort, nahe an der Grenze, gute Schulen und sogar mehrere Hochschule in direkter Nähe, …
Aber ist die Gemeinde auch für Betriebe interessant?
Wieso sollte ein Betrieb nach Grenzach-Wyhlen kommen und nicht nach Herten oder Lörrach?

Tilo


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