FDP Grenzach-Wyhlen
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Zaun im Kapellenbach
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Autor:  Frank [ Sa 7. Apr 2012, 15:18 ]
Betreff des Beitrags:  Zaun im Kapellenbach

Jetzt hatte ich letztens über die "Lange Bank" am Kirchplatz geschrieben und dachte, das kann nicht mehr gesteigert werden . . .
Da baut man eine lange Bank und muss/möchte sie unterteilen, damit sie nicht zweckentfremdet wird. Da wären einzelne Stühle einfacher und optisch schöner gewesen.

Und jetzt das (Foto-Link aus der BZ):
Bild

Da baut man ein schönes Wohngebiet mit Grün, einem (fast) natürlichem Bachlauf in der Mitte . . . ausgesprochen gute Wohnqualität. Jetzt "rät" die Versicherung zu einem 1,80m Zaun und einige Eltern haben Angst um Ihre Kinder.

Ich kann es gar nicht in Worte fassen.
Hier meine Kurzfassung: "Dieses Land geht zu Grunde."

Gruss Frank

Hier die Links zu den entsprechenden BZ-Artikeln:
=> Artikel
=> Kommentar

Autor:  tilo [ Sa 7. Apr 2012, 16:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Zaun im Kapellenbach

Hallo Frank,

es stellt sich jetzt noch die frage, wer ist den jetzt eingesperrt?
Der Bach oder die Menschen.

Sicherheit ist, wie so vieles, ein Ausgleich. Mehr Sicherheit kostet etwas anderes.
Wir als Gesellschaft, als Gemeinde und als Menschen müssen abwegen.

Sollen unsere Kinder spielen können? Spielen am Wasser mach Spass, aber birgt auch Gefahren.

Ich halte den Zaun für ein schlechte Idee.

tilo

Autor:  Frank [ Sa 7. Apr 2012, 17:01 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Zaun im Kapellenbach

Hallo Tilo,

es ist ein Wunder, wie Du so alt werden konntest ;) Bei deinem Risikoverständnis :roll:
Wer Ironie findet, kann sie behalten.

Spass beiseite.
Mir fehlen wirklich die Worte.

Fangen wir mal bei den einfachen Sachen an:
- es ist schrecklich, wenn Kinder ertrinken
- ein Zaun ist hässlich
- dieser Zaun ist besonders hässlich
Soweit so gut. Bis hierin sind wir noch politisch korrekt . . .

Jetzt wird das schon schwieriger:
- die jungen Familien haben gewusst, wo sie hinziehen.
- wie jung sind Kinder, die in 40cm Wasser ertrinken können (im verlinkten Kommentar von Ralf H. Dorweiler wird auf die berufstätigen Mütter hingewiesen). Spielen die ohne Aufsicht?
- ein Zaun ist nur erforderlich bei einem Abstand von weniger als 200m (steht im Artikel). Die Versicherung gibt trotzdem den "Rat", einen Zaun zu bauen. Ich kenn' das, so arbeiten die Berufsgenossenschaften auch. Wenn sie etwas vorschreiben würden, wären sie haftbar, sie empfehlen nur . . . dann wird man selber unsicher und beginnt nachzudenken (vor Gericht und auf hoher See . . .). Zum Schluss folgt man doch der Empfehlung.
Der Verwaltung ist an dieser Stelle keine Vorwürfe zu machen.

Natürlich kann man sich die Frage stellen, ob der Zaun so hässlich und so hoch sein musste. Vielleicht hätte es einen besseren Kompromiss gegeben. Aber diese Diskussion macht ohne direkten Kontakt zu Versicherung keinen Sinn.

Gruss Frank

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